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London vs. Porsche

london von oben
Zähle vier Porsche und dutzende SUVs von Audi, BMW, Volvo & Co, die geheizt und gehetzt an mir vorbei rasen. Den starren Blick auf die gelbe Ampel gerichtet anstatt nach oben.

schrieb ich letzte Woche. Ich habe mich das auch gefragt, weswegen diese fetten Dinger in die Innenstadt fahren müssen, alle nur mit einer Person besetzt.

Die Lösung der Londoner, so große Luxusschleudern, wie einen Porsche, mit einer Extrawurst an City-Maut zu belohnen, ist mir deshalb sympathisch. Porsche ärgert das und lässt das Unternehmen einen Fehler machen: Es übt Druck auf den Londoner Bürgermeister aus.

Abgesehen von den alten Reflexen, die da ablaufen, wenn ein deutsches Unternehmen der britischen Haupstadt droht, interessiert doch im Ernst keinen, was Porsche da hilfsweise verlaubart: «Sie (die City Maut Erhöhung) wäre schlecht für London insgesamt und würde das falsche Signal senden, dass die Stadt nicht ernsthaft daran interessiert ist, sich als der beste Standort für Geschäfte zu etablieren».

Das veranlasst nun auch den Londoner Bürgermeister zu einem Gegenangriff:

„Porsche’s threatened legal action is a double attack on Londoners. First Porsche are trying to deprive Londoners of their democratic right to decide in the Mayoral election on 1 May whether they want gas guzzling and polluting cars to drive in London when there is absolutely no need for them to do so. Second they are trying to impose on all Londoners unnecessary levels of pollution and greenhouse gases by a tiny minority. No one is allowed to throw their rubbish in the street and Porsche should not be allowed to impose gas guzzling polluting cars on Londoners who do not want them.“

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