Porno-Filme in 3D oder die rote Medienrevolution

Vor drei Jahren hatte ich ein lustiges und kurzes Gespräch mit Ibo auf der Le Web 3 zum Thema Massenmärkte der Welt.

„Fleisch und Bewegtbild, das sind die größten Märkte weltweit. Fleisch braucht jeder … und jeder sucht nach 2-3 Stunden bewegtem Bild jeden Tag.“ sagte er Bedeutung-schwanger, worauf ich antwortete, „dann würde es sich ja lohnen, „Bewegtfleisch“ anzubieten“. Das war quasi mein Einstieg ins Thema :)

Das war natürlich ein glitschiger Allgemeinplatz. Inzwischen aber geht die vielbeschriebene Medienrevolution auch an den Porno-Studios nicht vorbei, wie der neueste „Elektrische Reporter“ schön vorführt (ohne was zu zeigen, versteht sich #ZDF).

Ich stelle mir unterdessen „Konsumenten“ vor, die mit 3D-Brille vor dem Laptop sitzen. Putziger Gedanke.

Vormerken: Zack and Miri make a Porno

„Sie schaut mich an, wenn ich morgens aufwache – und wir verstehen uns gut. Wieso das mit Sex verkomplizieren“, ist das Erfolgsrezept für die echte wie seltene intergeschlechtliche Freundschaft zwischen Zack und Miri. Wie diese merkwürdige Beziehung dann zu einem Pornodreh führt, ist die populäre Geschichte einer schlauen Komödie. Vorgemerkt: „Vormerken: Zack and Miri make a Porno“ weiterlesen

Penis of the Prairie

326785449_fafc061fa8_m.jpgIch habe sie verpasst, die Preview des Simpson Films, oder The Simpson Film, wie auch immer. Wahrscheinlich hätte ich mich sowieso nicht an die Sperrfrist halten können, die der Verleih verlangte. Warum, für einen Film eine Sperrfrist? Mir ein Rätsel.

Umso froher war ich über einen Artikel mit Fotoserie in der neuen NEON, der das reale Springfield in Illinois, USA beschreibt. Toll.

Beim Namen des Hilton Hotels viel mir fast der Latte Caffee aus der Hand: Das Hilton in Springfield heisst lt. NEON im Volksmund „Penis der Prärie – Penis of the Prairie“ – und eine echte Marge Simpson gibts da auch. Großartig.

Da ist es nur eine Randnotiz, dass sich die Autoren ein wenig irrten. Das Hilton in Springfield heisst im Volksmund „Prick of the Prairie“ also sowas wie „Pimmel der Prärie“. Der Original-Präriepimmel steht in Nebraska und ist dort das örtliche Kapitol. Die Legende sagt, dass Hemmingway persönlich diesen Begriff prägte. Eigenwillig, was man in der Liste der phallischsten Gebäude der USA so entdecken kann.

Wieso ich jetzt plötzlich Appetit auf eine Currywurst verspüre ist mir allerdinx ein Rätsel.

Pornomärchen

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Als ich achtzehn wurde, gefühlt, da gab es noch drei verschiedene Videostandards: Beta, Video2000 und VHS. Irgendwann um diese Zeit kamen dann die Gespräche in der großen Pause auf Pornos und wann man sich denn mal so einen anschauen sollte. Dummerweise gemeinsam. Dummerweise ist man dann darauf angewiesen gewesen, dass erstens einmal einer der jungfräulichen Kumpel Zugriff auf ein Videogerät hat und sturmfreie Bude, sowie einen in der Gruppe, der schon 18 Jahre alt ist.

Klingt nicht nur so, sondern war damals eine enorme logistische Leistung.

Dann taucht man ein in die geheimnisvolle Welt der Erotikfilme und Erwachsenenboxen in den Videotheken. Das erste was einem auffällt sind die Titel. Super die Anspielungen auf „echte“ Movies, wie „Rambooh“. „BTF“, für Bug Tit Fucker, kam dann nach flüsternder Absprache in die engere Auswahl, ebenso Märchenklone – für die Folklore.
Deswegen komme ich eben auch darauf, wegen der lustigen Pornomärchen – habe heute mit Kooperationspartnern zusammen gesessen und mich mit ihnen über Pornotitel gefreut.

Lebhaft in Erinnerung hatte ich noch:

Reinstecke Fuchs
Schneeflittchen und die sieben Perversen

Mein Lieblingstitel aber ist seit heute: Aladin und die wunde Schlampe.
PORNO, alter.

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Wir leben im Atomzeitalter

Wir sind der Zukunft Mitgestalter. Computer könn´ wir konstruiern, die auf Befehle reagiern.
Es könnte sein, daß es passiert, wenn sie von falscher Hand geführt, daß sie vernichten nuklear, die Welt wie einst Hiroshima.
Der Countdown läuft…

Es war an einem heissen Sommertag im August 1983, als ich mit meiner damaligen Freundin namens Patrizia in den Dünen von Wangerooge lag und im Radio den Song „Computerkarriere“ hörte. Es hat mich mächtig beeindruckt und auch erschreckt, mit welch einfachen Worten der bevorstehende Atomkrieg beschrieben wurde. Und das ausgerechnet noch von den Puhdys aus der DDR.

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Tammy NYP: Blowjob im Singapur Hilton

Nach der Vogelgrippe erreicht uns ein weiterer Virus aus Fernost. Diesmal geht es wiederum um ein kleines Vögelchen: Tammy, das naive Mädel aus Singapur, verlor ihr Handy mit allerlei privaten Lustfilmchen drauf. Nun wollen alle dieses Dokument der privaten Liebesbezeugung auf dem eigenen Rechner haben. Einen kleinen Teil dieser naiven Liebe in digitaler Form besitzen, um den traurigen Februarsonntag mit ein wenig Trost zu versehen.

Tammy Blowjob

Groß-Blogbek kollabiert nahezu angesichts der Möglichkeit Zeuge des reichlichen und reinen Sexlebens dieser Dame zu werden. Eigentlich Einerlei, ob die Geschichte nun den Köpfen ambitionierter Ambush-Marketer, einem Haufen asiatischer Marketing-Virologen oder dem Schicksal eingefallen ist, Tammy ist auf dem besten Wege zur digitalen Spinne in der Yucca-Palme zu werden. Einem digitalen metroerotischen Märchen. Einem sexy Hoax.

Macht euch nicht auf die Suche. Es ist zwecklos. Alle kursierenden Kopien sind bestenfalls so nette Remakes, wie der nachfolgende, schlechtestenfalls mit Viren gespickte Ärgernisse.
Paris Hilton lässt grüßen.

via

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