Sexy Sturmfock und ein String-Tanga mit Arschgeweih in der Alstersonne

Ich sitze am Alsteranleger, der seit den unterirdischen Arbeiten am Jungfernstieg in die feuchte Alster sich reckt und genieße den Blick in die Alstersonne, die ruhig und gediegen neben mir liegt.

Allerlei Menschen genießen ihre große Schwester, auch zwei junge Frauen.

Nach ihrem Mittagsmahl, einem Duplo und viel viel Sprechsauerstoff, erhebt sich die eine. Ich kann nicht anders, als durch ihren Rock hindurch auf etwas schwarzes am Po zu blicken, hoffentlich einen String-Tanga. Ich bin gut erzogen und schaue zur Seite, wo sich gerade ihre Kollegin ebenfalls erhebt.

Vom Gebeuge verzerrt sieht das Standard-Pupasch-Arschgeweih auch nicht besser aus, faszinierend doch das brave weiß-blaue Sturmsegel, dass die Dame darunter geheisst hat. String Hanseatinnen-steil.

Ich mache schnell ein Foto von diesem sonnigen Ausblick, als die Alstersonne gerade ablegt und ein Alsterdampfer ihren Platz einnimmt, dessen Namen diesen Moment besser beschreibt. „Alster-Cabrio II“

Foto:
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„Mamma’s Playmate bloggt“

Heiko Hebig ist neuerdings Burdas Mann für Blogs und WWW-zwo-Null. In Hamburg hatte er am vergangenen Dienstag eine beeindruckende Präsentation hingelegt. Beeindruckend, weil vor Bloggern und Nicht-Bloggern gehalten und als Support für David Weinberger. Schwierig.

Ein paar Tage ist es her, da hat er mich auf den neuen Playboy-Podcast aufmerksam gemacht – und mich nach meiner Meinung gefragt. Hier habe ich geposted, dass der sexy Pod-Cast Laune mache.
Das denke ich immer noch.

Dennoch. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Verantwortlichen Heiko Hebig nicht genau genug zugehört haben. Wenn sie ihn überhaupt schon auf dem Zettel hatten, als sie den Podcast planten.

Wieso ich das alles hier aufschreibe? Natürlich, weil dieses kleine Blog dem Playboy zugeneigt ist. Nicht nur seinen Centerfolds, den nackten Studentinnen und Janine aus Berlin. Eigentlich, weil ich angehende Playmates bloggen und podcasten hören möchte.

Menschen, die wirklich im Playboy-Universum leben, arbeiten, Spaß haben und manchmal auch leiden.

Die aktuellen Podcasts über einen Mr. Mystery, den fiktiven größten Verführer der Welt, sind gut produziert, der Sprecher ist spitze, der Autor verdient eine EINS – aber; „there is no humanity in this“, würde David Weinberger sagen.

Damit mich hier keiner falsch versteht, ich liebe gut produzierte Medienproduktionen. Und wenn ihr hier klickt und Playboy-Abonnent werdet, dann verdiene ich wieder ein paar Cent. Aber ich habe Gefallen gefunden an diesem Blogdings.

Es ist an der Zeit, dass auch Playmates Klein-Bloggersen bevölkern. Bloggt, podcastet, seid sexy, seid lebendig liebe angehende Playmates, Stewardessen, studierte PhilologInnen und Polizistinnen. Bloggt. Podcastet, was das Zeug hält – auch beim Playboy. Und ich schwöre euch, ich werde das, was ich nie für möglich gehalten hätte – Abonnent.

— um die Wartezeit bis zum ersten Playmateblog zu verkürzen, kommt hier noch ein kleines Symbolbild ein Hinweis auf das aktuelle Playboy Heft März 2006 mit Domenika Kusnierczyk aus Köln – Nico könnte da z.B. die Betreuung übernehmen.

Foto-Kredit muss natürlich lauten: Ansgar für Playboy 3/2006
Weitere Motive exklusiv nur unter www.playboy.de

Nachtrag: Hier noch eine andere Meinung